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Es wird immer mehr über die Rolle der westlichen Gemeinde und den Rest der christlichen Welt diskutiert. Die Gemeinde außerhalb des Westens wird durch Leiter repräsentiert, deren Gemeinden Zehntausende von Mitgliedern haben. Gleichzeitig liefern sie bedeutende und in einigen Fällen, bessere Arbeit im Bereich Mission als man es gegenwärtig von westlichen Quellen sieht. Diese Debatte wird zusätzlich durch den unverhältnismäßig größeren Einfluss angeheizt, den westlicher Leiter, Gemeinden und/oder Organisationen im Vergleich zu ihrem Beitrag zum weltweiten Gemeindewachstum haben. Gemeinden und Gemeindeleiter aus Asien und Afrika haben einen wesentlich höheren Einfluss auf das weltweite Gemeindewachstum und doch wird ihren Leitern weder zugehört, noch wählt man sie als Ratgeber oder Mentoren aus.
Ich denke, dass es eine weitere Stimme gibt, die in dieser Debatte gehört werden muss. Bei der ganzen neuen Arbeit, die sich weltweit entwickelt, kommt von traditionellen örtliche Gemeinden (nicht von amerikanischen Gemeinden) konstant Kritik und Opposition, indem sie bestimmen wollen, was die Emerging Church ist, was sie glaubt, was sie tut und wie sie aussieht. Diese bestimmenden Gemeinden sind das Ergebnis westlicher Missionsbemühungen, die das, was sie aus dem Westen gelernt haben, übernommen und erweitert haben. In einigen Fällen sind sie darin extremer geworden als es den meisten von uns recht wäre. „Westlich“ ist nicht durch die Geographie definiert. „Westlich“ ist eine Geisteshaltung, die in allen Umständen sagt „meine Art und Weise ist die beste“. Ich glaube nicht, dass die eigentliche Auseinandersetzung zwischen Osten und Westen oder zwischen Asien, Afrika, Europa und Amerika ist. Ich denke, das eigentliche Thema ist Jüngerschaft, die allein auf der Bibel und auf Gehorsam aufbaut, die Familien und Kulturen erlöst und die Gemeinschaften verändert. Gleichzeitig sollte sie einen fortwährenden Einfluss auf die Emerging Church haben, sodass sie sich komplett von jeglicher Form der traditionellen Gemeinde unterscheidet, die gemeindespezifische Lehre und gemeindespezifische Tradition über die Autorität des Wortes Gottes und des Heiligen Geistes stellt. Ich sehe die gleiche sich herauskristallisierende Betonung auf Gehorsam im Westen, die in Asien und Afrika bereits in voller Blüte steht. Die Herausforderung besteht darin, das Evangelium möglichst rein und ohne kulturelle Zusätze zu übermitteln und dem Wort und dem Heiligen Geist zu erlauben, die Gemeinde in jedem kulturellen Kontext zu gründen. Dies sollte ohne Einmischung geschehen, egal ob aus Amerika, Europa, Asien oder Afrika. Wenn wir an den Punkt im Glauben kommen, dass wir dem Heiligen Geist vertrauen, dass er seine Aufgabe erledigen wird, wenn wir unsere Aufgabe erledigen, nämlich allein das Evangelium zu verkünden und nicht unsere Lehre oder Meinungen, dann werden wir erstaunliche Dinge sehen. Die Gemeinde wird genau das sein, was die Menschen vor Ort brauchen. Sie wird sich schnell und einfach vermehren, da sie keine schweren kulturellen Lasten von Außen mit sich herumschleppt. Die Menschen vor Ort, die mit der traditionellen Gemeinde nicht vertraut sind, werden eine Gruppe von Menschen auffinden, die wie sie selbst sind, aber gesegnet mit Liebe für Gott und Liebe für ihre Nächsten, die in jedem Lebensbereich ausgelebt wird und andere auf unerklärliche Weise zum Retter zieht. Also sollten wir nicht nur irgendeiner asiatischen, afrikanischen oder amerikanischen Gemeinde oder Gemeindeleitung zuhören. Wir müssen das, was jeder sagt am Wort Gottes messen, feststellen ob es eine hohe Berufung gibt, dem ganzen Wort zu gehorchen und nicht nur Teilen davon. Schließlich müssen wir es merken, falls der Heilige Geist in ihrer Mitte und in ihrer Mission am Werk ist, wenn es mit anderen Kulturen, die sich grundlegend von ihnen selbst unterscheiden, in Berührung kommt. Wenn ich das auffinde, dann höre ich zu, dann lerne ich, dann bin ich gesegnet. |