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von David L. Watson am 04.12.2008
Einen Kreis von Betern aufzubauen ist harte Arbeit. Es ist genauso schwierig wie einen Unterstützerkreis aufzubauen. Jedes Jahr muss man mit 20% Verlust im Netzwerk rechnen. Deshalb muss man, um auf diesem Gebiet zu wachsen, den Verlust mehr als ausgleichen.
Wir kennen wahrscheinlich alle die typischen Methoden, um ein Gebetsnetzwerk aufzubauen. Sie sind sehr aufwändig und wann man nur einen Rundbrief verpasst, kann das schon die Sache ins Stocken bringen.
In den letzten Jahren habe ich mit einer neuen Methode angefangen, um Gebetsnetzwerke zu entwickeln. Es ist auch harte Arbeit, aber es erfordert nur ein paar Minuten, die jedoch konsequent eingehalten werden müssen. Man braucht dazu auch echtes Interesse an anderen und die Bereitschaft, Rechenschaft abzulegen und sich verletzlich zu machen.
Vor einigen Jahren überführte mich der Herr darüber, dass ich zwar Leute darum bat, für mich zu beten, aber ich betete nicht für sie. Ich wollte zwar, dass Menschen für mich und meinen Dienst vor Gott eintraten, war aber selbst nicht bereit und völlig gedankenlos, wenn es darum ging, für sie zu beten.
Heute bete ich jeden Tag für einen ganz bestimmten Gebetspartner. An jedem Tag eines Monats rufe ich bei der bestimmten Person an, schicke ihr eine SMS oder Email und bete für sie. Dadurch, dass ich für sie bete, wurden viele zu Freunden und Mitstreiter im Gebet für mich. Ich füge auch jeden Tag neue Leute dazu, bis ich wieder jemanden finde, der mit mir und für mich betet. Ich höre nicht auf, für die Leute zu beten, die mir ihrerseits nicht den Gefallen erwidern, für mich zu beten, aber ich beginne, die Beziehungen mit denen zu vertiefen, die mit mir und für mich beten.
Jakobus 5,16: Darum bekennt einander eure Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet. Das Gebet eines Menschen, der sich nach Gottes Willen richtet, ist wirkungsvoll und bringt viel zustande.
An den meisten Tagen ist das Gebet mit der jeweiligen Person eine Sache von einigen Minuten, außer wenn gerade eine Krise vorliegt oder eine wichtige Entscheidung in der Arbeit zu treffen ist.
Es ist mein Ziel, 30 Gebetspartner zu haben, für die ich monatlich bete und die für mich beten, jeden Tag eine andere Person. Ich fange an, meine Methode an meine Gebetspartner weiterzugeben und sie zu ermutigen, dasselbe zu machen - 30 Leute zu finden, die ihre Gebetspartner werden, einer pro Tag und das jeden Tag, entweder persönlich, per Telefon, SMS und/oder Email.
Dadurch wächst das Netzwerk und hat das Potenzial, auf 900 Menschen in einer Gebetsgruppe/Gebetsgemeinschaft anzuwachsen.
Die nächste „Generation“ dieser Gebetsgruppe, /-gemeinschaft würde bereits auf 27.000 Menschen anwachsen. Wichtige Gebetsanliegen würden sich über das Netzwerk verbreiten. Casual prayer needs disburse as far there is interest. (Bitte selbst übersetzen, ich bin mir nicht sicher, ob ich den Sinn verstehe).
Du betest vielleicht für 10 Leute jeden Tag und nur einer tut dir den Gefallen, auch für dich zu beten. Das ist in Ordnung. Baue eines Gebetsgruppe auf, die Menschen die Möglichkeit gibt, im Gebet einander das Herz zu öffnen. In kurzer Zeit werden solche Beziehungen sehr tief, besonders in Zeiten der Not.
Mache weiter mit Rundbriefen und Veranstaltungen, aber konzentriere dich darauf, der Initiator einer Gebetsgruppe zu werden. |