Watson´s Blog
|
(Übersetzte) Artikel zum Thema "Gemeindegründungsbewegung" von David Watson Watson´s Blog
|
|
Herausgelöste Gruppen oder Gruppen, die eine Gemeinschaft bilden |
|
|
|
|
von David L. Watson am 03.10.2008
Die meisten Ansätze der Gemeindegründung und die bekanntesten Methoden der Evangelisation haben etwas gemeinsam: Extraktion, das Herauslösen. Evangelisation durch Herauslösen bedeutet, dass eine Einzelperson für den Herrn gewonnen wird ohne ernsthaft seine Familie, Gemeinschaft oder Nation zu berücksichtigen. Der einzelne „Gewinn“ ist wichtiger als der mögliche „Gewinn“ einer ganzen Familie, einer Dorfgemeinschaft oder gar Volksgruppe.
Evangelisation durch Herauslösen ist das Ergebnis einer schlechten Theologie und einer Evangelisationsstrategie, die die Strukturen von Familien, Gemeinschaften und Nationen entweder nicht versteht oder sie bewusst ignoriert.
Aus theologischer Sicht hat man große Schwierigkeiten, in der Bibel Beispiele für die Art persönlicher Evangelisation zu finden, wie sie im Westen gelehrt und praktiziert wird. Es stimmt sicherlich, dass jeder einzelne für sich selber die Entscheidung treffen muss, Christus nachzufolgen (Röm. 10,9-13). Jedoch sind Einzelpersonen, die außerhalb ihres Familien- oder Gemeinschaftsgefüges zu Jesus kommen sehr selten in der Schrift - und dann gewöhnlich unter einzigartigen Umständen. Saulus, der später als Paulus bekannt war (Apg. 9,1-19) und der Kämmerer aus Äthiopien (Apg. 8,27-38) sind zwei Beispiele von einzelnen Menschen, die unabhängig von ihrer Familie oder Gemeinschaft zu Christus kamen.
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
Wann ist eine Gemeinde eine Gemeinde? |
|
|
|
|
von David L. Watson am 03.12.2009
In den letzten 40 Jahren habe ich hunderte von Diskussionen über Gemeinde geführt; manche in offiziellem Rahmen, die meisten zwanglos. In all diesen Diskussionen gibt es zahlreiche Sumpflöcher, in die man geraten kann: Häufigkeit von Versammlungen, Gemeindegröße, Leitung, Gemeindezucht, Reproduzieren von Gemeinden, Auftrag, Funktion und Natur, universale und örtliche Gemeinde, und ... sie können die Liste fortsetzen.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Extraktions- und Gemeinschafts-Evangelisation |
|
|
|
|
Es ist nicht leicht, unsere evangelistische Denkweise zu ändern. Evangelisation durch Herauslösen einzelner Menschen aus ihrem Umfeld ist tief verwurzelt in der westlichen christlichen Kultur. Und doch errichten Methoden dieser Art von Evangelisation zu viele Barrieren für das Evangelium, um in Gemeindegründungsbewegungen münden zu können. Sie können Menschen sogar gegen das Evangelium impfen. Es gibt meines Wissens nicht ein einziges Beispiel einer Gruppe, die vorwiegend so evangelisiert, dass sie Einzelne anspricht und herauslöst, die eine Gemeindegründungsbewegung in Gang gesetzt hat. Auf der anderen Seite spielt Evangelisation, die sich auf ganze Gruppen und Gemeinschaften konzentriert, eine wesentliche Rolle dabei, Gemeindegründungsbewegungen auf der ganzen Welt in Gang zu setzen - auch während sie diesen Beitrag lesen! Wenn Gemeindegründungsbewegungen unser Ziel sind, müssen wir einen Sprung machen: Vom Herauslösen Einzelner aus der Gemeinschaft („Persönliche Evangelisation“) hin zum Erreichen der gesamten Gemeinschaft.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Grundlagen der Gemeindegründung: Vier Wege Gemeindegründung zum Erliegen zu bringen |
|
|
|
|
von David L. Watson am 21.12.2008
- Das Schaffen einer „Komm zu“ anstatt einer „Geh zu“ Atmosphäre
- Viele Gemeindegründungen beginnen damit, dass man in eine neue Ortschaft geht, aber dann ein neues Gebäude errichtet, damit Leute hinkommen können, anstatt dass diese Menschen Gott oder Gemeinschaft, oder..... (Sie können das selbst vervollständigen) finden. Das „Gehet hin“ hört solange nicht auf, bis wir in die Häuser gehen, Menschen, Familien und ganze Gesellschaften sich verändern. Siehe auch Matthäus 10, Lukas 9 und Lukas 10.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Grundlagen der Gemeindegründung: Wie kann man eine entstehende Gemeindegründungsbewegung erkennen? |
|
|
|
|
von David L. Watson am 15.01.2010
Gemeindegründungsbewegung (engl. Church Planting Movement, CPM) ist in letzter Zeit ein sehr populärer Begriff in der christlichen Mission und in der Gemeindegründungsarbeit geworden. Aber was ich während meiner weltweiten Reisetätigkeit und im Gespräch mit vielen verschiedenen Gemeindeleitern feststelle, ist eine Verwässerung der Bedeutung von Gemeindegründungsbewegung (GGB). Einmal sagte mir ein Leiter: „Ich bin jetzt schon seit über 25 Jahren in einer GGB tätig.“ Doch als ich mich genauer über seinen Dienst erkundigte, stellte sich heraus, dass er lediglich seinen sehr traditionellen Dienst als GGB umdefinierte.
|
|
Weiterlesen...
|
|
von David L. Watson am 04.06.2009
Ich werde häufig gefragt, was ich als Mentor so tue. Das erste, was man verstehen muss, ist, dass es beim Mentoring um eine Beziehung geht, nicht um einen Job oder etwa darum, dass man der Chef ist. Vielmehr geht es darum, einer Person dabei zu helfen, all das zu sein, was sie in den jeweiligen Lebensbereichen sein kann. Wenn mich jemand bittet, ihn zu betreuen, mache ich ihm gegenüber deutlich, dass ich mit ihm an sechs Bereichen seines Lebens arbeiten werde:
- Die Beziehung zu Gott
- Die Beziehung zur Familie
- Die Beziehung zur Gesellschaft
- Die Beziehung zum Dienst
- Die Beziehung zur Arbeit
- Die Beziehung zu sich selbst
|
|
Weiterlesen...
|
|
Mentoring – erste Schritte |
|
|
|
|
Von David Watson am 31.01.2010
Diese Tagebuchseite handelt vom Mentoring für Gemeindegründer. Das erwünschte Ergebnis besteht aus gut abgerundeten Männern und Frauen Gottes, die sich darauf verstehen, Jünger zu machen und auch andere dazu anleiten, Jünger zu machen, die Gemeinden gründen und auch anderen beibringen, wie man eine Gemeinde gründet und die Gemeindegründungsinitiativen begleiten und anderen beibringen, wie man solche Initiativen führt. Aber, wie ich schon früher gesagt habe: Gemeindegründung ist mehr als ein Job, es ist ein Lebensstil. Es geht nicht darum, eine Gemeinde zu gründen, vielmehr geht es darum, das Leben eines Gemeindegründers zu leben. Oder, um es noch präziser auszudrücken, man lebt das Leben eines Menschen, der Jünger macht. Das macht es allerdings erforderlich, dass wir Mentoren sind.
In einigen vorangegangenen Artikeln habe ich bereits über die Rolle des Mentors geschrieben- Diese Artikel heißen „Ein Mentor sein“ und „Grundlegendes über Gemeindegründung“ - Mentoren, Trainer und Lehrer. In den nächsten Artikeln möchte ich tiefer schürfen, wenn es um die Rolle und den Lebensstil eines Mentors geht.
Erstens: Mentoring beginnt bei einem selbst.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Grundlagen der Gemeindegründung – Als Leib Christi in Gemeinschaft leben |
|
|
|
|
Von David Watson, 20. November 2009-11-26
In den letzten Monaten habe ich ein persönliches Bibelstudium über die biblischen Beziehungen, die den Leib Christi prägen sollten, gemacht. Meiner Meinung nach würde es unsere Gemeinden revolutionieren, wenn wir nur diesen Geboten gehorchen würden. Wir haben damit begonnen, diese Gebote neuen Gemeinden weiterzusagen und diese haben begonnen sie als ihre DNA anzusehen.
Viele von Euch haben mich über die 39 „Einander -Passagen“ sprechen hören. Im folgenden liste ich nun diese Passagen auf und darüber hinaus noch diejenigen, die von „einer dem anderen“, „deinem Nächsten“, und „deinem Bruder“ reden, insgesamt ergibt das 77 Einzelgebote, die sich auf das Leben des Leibes Christ in Gemeinschaft beziehen. Wenn du denkst, dass noch andere Stellen hier aufgelistet werden sollten, die du gefunden hast, dann lass es mich wissen!
|
|
Weiterlesen...
|
|
Warum Konfessionen den Missionsbefehl nicht erfüllen können |
|
|
|
|
Um es gleich vorweg zu sagen: Ich habe nichts gegen Konfessionen. Mehr als 15 Jahre habe ich als Kirchenangestellter und 10 Jahre lang in verschiedenen konfessionellen Beschäftigungsverhältnissen gearbeitet, selbst bin seit über 50 Jahren Mitglied einer Kirche.
Also bitte warten Sie mit ihrem Urteil, bis Sie den folgenden Artikel fertiggelesen haben.
Was eine Konfession oder eine konfessionsähnliche Kirche ausmacht, ist, dass sie darauf besteht, dass sich alle Kirchen, die mit ihr in Beziehung stehen und die sie gründet, an eine bestimmte Sichtweise halten, die ihr eben eigen ist. Dasselbe gilt auch für die damit zusammenhängenden und daraus resultierenden Arten des Glaubensvollzugs, die sich auf die Bibel beziehen und für die Sichtweise der ihr eigenen Kirchengeschichte. Alle konfessionell strukturierten Kirchen gründen sich in irgendeiner Weise auf die Bibel und auf ihre eigene Kirchengeschichte. Sie mögen ein striktes oder eher oberflächliches Einhalten ihrer Lehren und/oder ihres Glaubensvollzuges fordern. Ihre Lehren sind dennoch bestenfalls eine Teilmenge dessen, was die Bibel zu sagen hat und enthalten schlimmstenfalls außerbiblische Lehren und Praktiken, die aus der jeweiligen Kirchengeschichte herrühren. Annähernd alle Gottesdienst- und Leitungsformen sind aber nicht biblisch, auch wenn alle Konfessionen bemüht sind, ihre Praktiken aus der Bibel heraus zu legitimieren.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Teams sind stärker als ihr schwächstes Glied! |
|
|
|
|
Wenn es um Teams geht, dann lautet einer der häufigsten Sätze auf Führungsseminaren: „Sie sind nur so stark wie ihr schwächstes Glied.“ Sogar auf christlichen Konferenzen über Leiterschaft hört man diese Aussage. Dies scheint wahr zu sein, wenn es um militärische Teams, Teams in der Geschäftswelt und Sportteams geht, aber von einer biblischen und den christlichen Dienst betreffenden Perspektive aus fehlt dieser Aussage der Wahrheits- und Realitätsgehalt. Alle Teams sind nämlich nur so stark, wie ihre Fähigkeit, mit ihren schwächsten Gliedern zu arbeiten und dennoch erfolgreich zu sein. Und dies gilt sogar dann noch, wenn alle Teammitglieder hochqualifiziert, bestens für die Aufgabe vorbereitet und hochmotiviert sind. |
|
Weiterlesen...
|
|
Welche Hautfarbe hat Jesus? Ein Blick auf Kultur und Mission |
|
|
|
|
Ich kann mich erinnern, dass, als ich ein Sonntagsschüler im Kindergartenalter war, mein Lehrer mir ein Blatt Papier und ein paar Farbstifte gab und mich bat, ein Bild von Jesus zu malen. In meiner Gemeinde hingen oder standen keine Bilder von Jesus herum, obwohl ich mir sicher bin, dass ich einige Bilder von Jesus in Büchern, Bibeln oder an den Wänden meiner Nachbarschaft gesehen haben muss. Als ich mit meiner Aufgabe fertig war, bei der ich das beste meiner jungen und ungeübten Fähigkeiten gab, sah mein Jesus in den wesentlichen Merkmalen genau wie ich aus. Er hatte weiße Haut, blondes Haar und blaue Augen. Ich liebte Jesus und war stolz darauf, wie ich ihn gemalt hatte. |
|
Weiterlesen...
|
|
|
|
|
<< Start < Zurück 1 2 3 Weiter > Ende >>
|
|
JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL |
|
|