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Watson´s Blog

(Übersetzte) Artikel zum Thema "Gemeindegründungsbewegung" von David Watson

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Der Jäger und der Hirte - Teil 2 PDF Drucken E-Mail

Jäger sind fürs Jagen geschaffen; sie lieben die Jagd. Hirten sind fürs hüten geschaffen; sie lieben das Hüten und Weiden der Herde. So einfach ist das, oder? Nicht ganz... In der Realität sind die Unterschiede nicht so klar und deutlich.

Wir arbeiten am besten wenn wir im Rahmen unserer Stärken bleiben. Viele von uns kennen jedoch diese Stärken nicht. Aus verschiedenen Gründen ringen wir darum, herauszufinden wer wir sind und was wir tun sollen. Warum ist das so? Dazu möchte ich einige Gedanken erörtern ...

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Übergangspunkte verstehen - Zugang bekommen PDF Drucken E-Mail

von David L. Watson am 26.10.2008

Beim Zugang geht es darum, Eingang in eine Gemeinschaft zu bekommen, für die wir Fremde sind. Ein angemessener Zugang ist die Kunst, in eine neue Gemeinschaft hineinzukommen ohne Barrieren aufzubauen, die nicht sowieso schon bestehen dadurch, dass wir Fremde sind. Die meisten Gemeindegründer tauchen in einer neuen Gruppe auf und stellen sich als kirchliche Mitarbeiter, Pastoren, Gemeindegründer, Evangelisten etc. vor. Meistens, wenn nicht immer, werden dadurch sofort zusätzliche Hindernisse aufgebaut, die die Möglichkeit verringern oder ganz verhindern, die Person des Friedens zu finden, die die Gemeinschaft für die Botschaft des Evangeliums öffnet.

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Gemeinschaft von Gläubigen - eine Gemeinschaft des Gebets PDF Drucken E-Mail

von David L. Watson am 04.12.2008

Einen Kreis von Betern aufzubauen ist harte Arbeit. Es ist genauso schwierig wie einen Unterstützerkreis aufzubauen. Jedes Jahr muss man mit 20% Verlust im Netzwerk rechnen. Deshalb muss man, um auf diesem Gebiet zu wachsen, den Verlust mehr als ausgleichen.

Wir kennen wahrscheinlich alle die typischen Methoden, um ein Gebetsnetzwerk aufzubauen. Sie sind sehr aufwändig und wann man nur einen Rundbrief verpasst, kann das schon die Sache ins Stocken bringen.

In den letzten Jahren habe ich mit einer neuen Methode angefangen, um Gebetsnetzwerke zu entwickeln. Es ist auch harte Arbeit, aber es erfordert nur ein paar Minuten, die jedoch konsequent eingehalten werden müssen. Man braucht dazu auch echtes Interesse an anderen und die Bereitschaft, Rechenschaft abzulegen und sich verletzlich zu machen.

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Gemeinschaft von Gläubigen - Einander vergeben PDF Drucken E-Mail

von David L. Watson am 21.09.2008

Jemand hat dich ungerecht behandelt. Er sollte für dieses Unrecht bezahlen, denn er hat dich verletzt, enttäuscht, frustriert und deinen Ruf beschädigt. Dieser Person muss man es heimzahlen. Die meisten würden deine Rache für gerechtfertigt halten. Aber der Weg Christi ist, den eigenen Schmerz zu akzeptieren und die persönliche Beziehung zu demjenigen so zu gestalten als habe die Sache nie stattgefunden. Das ist Vergebung!

Vergebung verlangt von dem, der verletzt wurde immer, den Schmerz zu ertragen und vielleicht sogar den Schmerz dessen auf sich zu nehmen, der die Wunde zugefügt hat. Vergeben heißt, willentlich den Schmerz zu tragen, der uns unberechtigterweise aufgezwungen wurde - ohne negatives Nachspiel für den Verursacher. Vergebung beruhigt den Schmerzverursacher und bewahrt die Gemeinschaft vor einer Abwärtsspirale der Anklage, Rache und Zerstörung der Beziehungen. Wenn du vergibst, wird die ganze Gruppe vergeben. Die Gemeinschaft wird besser, Christus ähnlicher, der der Maßstab für Vergebung ist.

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Gemeinschaft von Gläubigen - Liebe deine Feinde! PDF Drucken E-Mail

von David L. Watson am 04.10.2008

Eins der wichtigsten Kennzeichen des Christentums ist das Gebot „Liebe deine Feinde“ (Lukas 6,27-36). Die Gebote, die sich in diesem Abschnitt finden leben wir meist nicht gerade konsequent aus, aber wenn wir es tun hat hat das eine enorme Auswirkung auf die Gemeinschaft der Gläubigen und diejenigen, die ihnen Schaden zufügen wollen. Verfolgung nimmt viele Formen an, und als Gläubige dürfen wir niemals mit gleichen Waffen zurückschlagen. Nach der Schrift ist es tatsächlich so, dass wir mit Liebe, Segnung , Gebet, Frieden, Barmherzigkeit, Großzügigkeit und Dienst reagieren sollen.

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Gemeinschaft von Gläubigen - Liebe deinen Nächsten! PDF Drucken E-Mail

von David L. Watson am 25.09.2008

1967 traten die Beatles mit ihrem neuen Song „All you need is love“ vor einem internationalen Fernsehpublikum auf - die erste Live Satellitenübertragung einer Fernsehshow. Der Text des Liedes ist nicht besonders tiefsinnig, passte aber zum Thema „freie Liebe“ der Vietnam-Ära. Das Wort „Liebe“ spielt eine wichtige Rolle in unserem Wortschatz und unserer Kultur. Wenn wir allerdings versuchen „Liebe“ zu definieren landen wir schnell bei Allgemeinplätzen. Auch die christliche Gemeinschaft redet von „Agave-Liebe“, die Andere an die erste Stelle setzt oder das beste für Andere sucht.

Wenn ich mir jedoch die Gemeinde anschaue, kann ich nicht erkennen, dass wir die Liebe praktizieren, die Jesus verlangt.

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Grundlagen der Gemeindegründung – Angemessenes Evangelisieren PDF Drucken E-Mail

von David L. Watson am 02.02.2008

Angemessenes Evangelisieren ist eine Kombination aus der Botschaft der Bibel und dem Leben eines Gläubigen, dass durch den Gehorsam ein Zeugnis für die verändernde Kraft der frohen Botschaft von Jesus Christus ist. Viele Evangelisationstechniken haben nur einen Aspekt der Evangelisation im Fokus - das persönliche Zeugnis oder das Zeugnis der Bibel. Angemessene Evangelisation berücksichtigt das Zeugnis der Bibel und das lebendige Zeugnis eines veränderten Lebens. Angemessene Evangelisation ist einfühlsam für die Weltsicht bzw. die Kultur der Hörer bzw. der Beobachter und beantwortet in einer liebevollen Art jegliche Fragen, die aus der Weltsicht und den kulturellen Barrieren entstehen können.

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Grundlagen der Gemeindegründung – Dienst (Teil 2) PDF Drucken E-Mail

von David L. Watson am 28.01.2008

Ich bin in einem Land, in dem christliche Missionare vor 40 Jahren gezwungen wurden es zu verlassen und in dem immer noch keine erlaubt sind. Als die Missionare gingen, waren einige junge kämpfende Leiter vor Ort. Die Regierung und die Kultur waren sehr anti-christlich. Viele dieser Leiter gaben auf. Aber ein junger Mann verpflichtete sich selbst einen Unterschied zu machen. In den über vierzig Jahren, in denen er nun sich selbst überlassen ist, haben er und sein Team über 3.000 Gemeinden gegründet, hauptsächlich im Untergrund.

Zu Beginn versuchte er Gemeinden so zu gründen, wie er es von seinen Missionsmentoren gelernt hatte. Aber die schnelle Ablehnung von örtlichen Leitern und die Gegenwehr der Kultur zwangen ihn sein Vorgehen zu überdenken. Er schaute auf die Bedürfnisse der Leute und begann denen zu begegnen, für die er freie Kapazitäten hatte. Zu Beginn gab es aufgrund seines Wissens und Budgets nur ein paar Dinge, die er tun konnte. Aber als sein Wissen zunahm und er sah wie Leute durch seine Bemühungen zum Glauben an den Herrn kamen, nahm sein Leistungsvermögen zu. Er begann größeren Bedürfnisse zu begegnen und mehr Leute kamen zum Herrn. Durch seinen Dienst baute er Beziehungen auf, die ihm die Möglichkeit gaben von seinem Glauben zu reden und andere kamen dadurch zu Christus.

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Grundlagen der Gemeindegründung – Dienst PDF Drucken E-Mail

von David L. Watson am 21.01.2008

Dienst bedeutet den Bedürfnissen der Leute innerhalb und außerhalb der Gemeinde zu begegnen. Es ist unser Dienst aneinander - als Christen, der unsere Liebe zueinander den Nichtchristen sichtbar macht. Es ist unser Dienst jedem gegenüber, der uns die Tür öffnet, unseren Glauben und das Evangelium mit denen zu teilen, die Christus noch nicht als ihren persönlichen Retter kennen.

Ohne den geistlichen Dienst gibt es keinen Beweis dafür, dass das Christ-Sein anders ist als kein Christ zu sein. Es sind unsere Taten, die unseren Glauben demonstrieren. Es sind unsere Taten, die die verlorene Welt richten. Unsere Taten sind für gewöhnlich der erste Kontakt, den Ungläubige mit Christen haben. Es ist zwingend notwendig - wenn wir Gemeindegründungen erleben wollen - dass verlorene Menschen sehen, wie wir einander aufrichtig unseren Bedürfnissen begegnen. Genauso wie wir den Bedürfnissen der Gesellschaft begegnen, in der wir leben und/oder dienen.

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Grundlagen der Gemeindegründung - Beziehungen mit gegenseitiger Rechenschaft PDF Drucken E-Mail

von David L. Watson am 03.06.2008

Es gibt zwei Arten von Rechenschaft - organisatorische und persönliche. Bei der organisatorischen Rechenschaft geht es darum, was wir tun, um die Erwartungen derer zu erfüllen, die uns anstellen und uns bezahlen, oder was wir tun, um unseren Verpflichtungen in Teams nachzukommen, zu denen wir freiwillig gehören. Die persönliche Rechenschaft dreht sich um Beziehungen, die wir ausgesucht haben, um persönlich weiterzukommen in sechs Bereichen unseres Lebens. In beiden Fällen ist also Rechenschaft ein nach vorne schauendes System, das die Verbesserung in einer Organisation oder auf der persönlichen Ebene fördert.

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Grundlagen der Gemeindegründung - Interne und Externe Leiter PDF Drucken E-Mail

von David L. Watson am 06.03.2008

Wenn man eine Gemeindegründungsbewegung erleben möchte, muss man die verschiedenen Rollen von internen und externen Leitern verstehen und sich danach richten. Bei einer traditionellen Gemeindegründung wird oft der Externe, der die Gemeinde gründet, später der Pastor dieser Gemeinde. Der externe Leiter wird zum internen Leiter. Das macht es fast unmöglich, dass sich die Gemeindegründung schnell vervielfältigt, und es gibt keinen Grund, Leiter heranzubilden, da der externe Leiter weiterhin die Verantwortung trägt. Um eine Gemeindegründungsbewegung zu ermöglichen, bleibt der externe Leiter extern und lehrt/schult/betreut/rüstet den internen Leiter als Mentor aus, der wiederum genauso mit seinen Leuten verfährt.

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